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Ein Spielhaus für Kinder

Bei seinem Messerundgang würdigte Wirtschaftsminister Philipp Rösler die Arbeit der Schülerin und der Schüler der BBS 3 Hannover.
Die offizielle Übergabe des Hauses, von rechts mit Frau Lucia Baumgart, der KiTa Leiterin, dem Fachpraxislehrer Herrn Friedrich Frey, dem Abteilungsleiter der Abteilung Bautechnik Herrn Harald Meier, einer Berufsschülerin und einem Berufsschüler sowie Kindern.
Nach dem offiziellen Foto ging es ganz ungezwungen zu und die Kinder eroberten das kleine Haus, das ihr Außengelände nun noch attraktiver macht.



Komplett in Handarbeit haben Schüler und eine Schülerin der Berufsbildenden Schule 3 aus der Bautechnik ein Spielhaus für die Kindertagesstätte St. Bernward in Hannover-Döhren gebaut.
Die Arbeit entstand auf Initiative der Deutschen Messe AG im Rahmen der Holzmesse „Ligna“. Dort wurde das Haus unter fachkundigen Augen gerichtet.

Mit einer Einweihungsfeier jetzt am vergangenen Dienstag, haben die jugendlichen Erbauer das Spielhaus den Kindern des Kindergartens übergeben. Zuvor wurde das Haus im Freigelände aufgestellt, das Dach eingedeckt und die Gefache mit Strukturputzplatten ausgefüllt.
„Gerade durch die stark praxisbezogene Ausrichtung des Projekts waren die Schüler mit hohem Einsatz bei der Sache – von der Konzeption des Spielhauses bis zur handwerklichen Umsetzung“, sagte Harald Meier, Abteilungsleiter Bautechnik der Berufsbildenden Schule 3. An knapp 30 Fachpraxistagen hat die Lerngruppe im Berufsgrundbildungsjahr das Spielhaus geplant und erbaut. Dafür haben die fünf Schüler und eine Schülerin unter Anleitung von Theorielehrers Heinz Ohmann und Praxislehrer Friedrich Frey etwa 110 laufende Meter Kantholz, 12,5 Quadratmeter Baufurnierplatten und rund zehn Quadratmeter Bitumenschindeln verarbeitet. Die Materialkosten in Höhe von 500 Euro wurden von der Deutschen Messe AG übernommen.

„Das Angebot für das Spielhaus kam wie gerufen“, freute sich die Leiterin der Kindertagesstätte St. Bernward, Lucia Baumgart. Im Freigelände des Kindergartens an der Helmstedter Straße musste gerade ein marodes Abstellhaus abgerissen werden, auf dessen Grundfläche nun auf zwei mal drei Metern das Haus zum Spielen, Klettern und Toben errichtet wurde. Die Pädagogin ist begeistert über das unerwartete Geschenk: „Durch den einem Fachwerkhaus nachempfunden Stil knüpft das Spielhaus ganz spielerisch auch an niedersächsische Tradition an“, so Baumgart.


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